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Frei-Karte 44: Wut

Wut

Wut ist gestaute Energie, die in Fluss kommt.

Wut ist Energie, die in einer Ohnmacht gestaut wird. Wut kann selbstzerstörerisch wirken, wenn du sie gegen dich richtest und ihr keine Möglichkeit gibst, in dem Moment ausgelebt zu werden, in dem es angebracht ist. Wenn du Wut spürst, wird eine altbekannte Empfindung in dir aktiviert, dass du als Person nicht gesehen oder geschätzt wirst. Wut ist eines der Gefühle, die uns nicht immer zugestanden werden. Schon in unserer Kindheit machen wir die Erfahrung, dass Wut „nicht angebracht“ ist oder unsere Mitmenschen nicht mit unserer Wut umgehen können. Doch es ist wichtig, Wut dann auszuleben, wenn du sie fühlst. Nicht gegen jemanden gerichtet, sondern als Energie in Bewegung umgesetzt.

Ich spüre meine Wut und setze sie in Bewegung um.

 

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Wenn Sie die Karte „Wut“ ziehen, sollten Sie sich Gedanken darüber machen, welche Wut-Themen Sie aktuell verspüren – oder: verdrängt haben! Sie ziehen eine Karte, weil Sie sich fragen, welche Ursache Ihre Rückenschmerzen haben (es könnte auch ein anderes Symptom sein, das Sie plagt). Huch, jetzt kommt die Karte „Wut“.

Sehr viele Menschen behaupten von sich steif und fest, keine Wut zu haben. Im Gespräch erzählen sie zwar allerlei Missgeschicke, Ärgernisse, Benachteiligungen und Übergriffe, sie empfinden dabei jedoch „keine Wut in dem Sinne“. „Es ärgert mich, es fuchst mich, ich könnte ins Holz beißen“, so hört man die Leute sagen.
Das Wort „Wut“ ist jedoch verpönt. Man darf nicht wütend sein und Wut haben darf man schon gleich gar nicht. Man hat gelernt, seine Gefühle hinunterzuschlucken oder zu verdrängen. Man wundert sich dann, dass der Magen drückt oder sauer wird, dass die Galle Probleme macht, der Blutdruck steigt, der Rücken oder der Kopf schmerzt, aber man bringt die verdrängten Gefühle nicht damit in Zusammenhang.
Ein gesunder Umgang mit der eigenen Wut enthält zuallererst das Grundverständnis vom Begriff und Thema „Wut“. Des Weiteren das Verstehen, wie Wut entsteht, welchen Sinn sie hat und wie das zugrunde liegende Ereignis verarbeitet werden sollte. Dieses Tun macht frei von den inneren Wutanhäufungen, die sich sonst in körperlichen Symptomen oder in Gewaltausbrüchen äußern können. Mehr zu diesem Thema lesen Sie hier.

Ein sehr erfolgreicher Weg zum Erkennen und zum Lösen von Wut ist der bekannte „Wutpfad„, der bereits Gegenstand von Fernsehberichterstattungen war.

Zu beachten ist, dass das Thema „Wut“ Hintergrund und Auslöser von psychischen Erkrankungen sein kann, die nur vom Arzt oder Psychologen behandelt werden dürfen.