Unser Beitrag zur Rettung der Erde

Im Rahmen der Ausbildungsgruppe für die Sinn-Coaches und Leiter von sinnanalytischen Aufstellungen hatten wir Anfang September 2019 den Zustand der Welt aufgestellt. Ziel war es, verlässliche Informationen über die Erde zu erhalten, angesichts von Klimaerwärmung, CO2-Ausstoß, brennender Regenwälder, Verschmutzung durch Kunststoffe, Aussterben von Tier- und Pflanzenarten usw.  

Das Ergebnis dieser Aufstellung berührte die Teilnehmer/innen sehr und es entstand der Wunsch, etwas für die Erde und für das Bewusstsein der Menschheit zu tun. Ein Ort dafür war schnell gefunden, nämlich die noch sehr naturbelassene Landschaft im Fichtelgebirge, der Heimat von Anja und Roland Putzer in Pullenreuth.

Am Wochenende des 28. und 29.09.2019 war es soweit. Eine Schar von Teilnehmer/innen traf sich auf dem Grundstück von Anja und Roland Putzer, wo alles wunderbar für uns hergerichtet worden war. Die Scheune des Anwesens diente für Speis und Trank, von den Pfadfindern war eine Jurte und ein Zelt aufgebaut worden, ein örtlicher Verein hatte seinen WC-Wagen zur Verfügung gestelllt, das benachbarte Unternehmen öffnete seine Tagungshalle und ein Landwirt hatte seine Wiese gemäht, damit alle parken konnten.

Das Wetter war günstig für die Erde, denn es hatte seit Tagen geregnet und die auch im Fichtelgebirge zu spürende Trockenheit wurde etwas gelindert. Zu unserem Fest hörte der Regen auf und es kam sogar die Sonne heraus.

Wir trafen uns am Samstag um 11.00 Uhr. Nach der Begrüßung durch Stefanie Menzel und der Vorstellung des Ablaufs gingen die Teilnehmer unter Führung von Anja Putzer zu einer Wanderung in den Wald. Anja erklärte die Wildpflanzen und deren Verwendung zum Kochen und zur Herstellung von Heilmitteln. Anschließend war Mittagessen.

      
Die Wanderer                                       Wo laufen sie denn?

Nachmittags trafen wir uns im Saal der Firma Plannerer zu Aufstellungen in der großen Runde. Auch hier stand natürlich die aktuelle Gefühlslage der Erde und der Menschheit im Mittelpunkt. 

Nach dem Abendessen trafen wir uns in der Jurte am Feuer zu einer schamanischen Zeremonie von Johannes Oeding. Die hier entstandenen herzlichen Gefühle unter den Teilnehmern/innen kann ich hier nicht ansatzweise schildern. Es war sehr berührend. Als das Feuer heruntergebrannt war, konnten wir einen außergewöhnlich klaren Sternenhimmel betrachten, wie er sich nur hier in der Dunkelheit jenseits der großen Städten zeigen kann.

Am Sonntag stand die Vorstellung der Themen im Mittelpunkt, mit denen sich die Teilnehmer/innen das Wochenende über beschäftigt hatten. Aufgabe war, Projekte zu initiieren, mit denen wir Bewusstseinsanreize zu einem veränderten Umgang mit uns selbst und mit den Ressourcen der Erde schaffen wollen. Nachfolgend eine kurze Darstellung der Projekte. Jeder der sich angesprochen fühlt, kann sich einer dieser Gruppen anschließen. Schicke mir eine Mail: kontakt@stefaniemenzel.de

 

Hier die Projekte:

Gruppe 1: Pullenreuth
Anja und Roland Putzer wollen einen Naturgarten anlegen, der von den örtlichen Schulen und Kindergärten besucht und bewirtschaftet werden soll. Die selbst gepflanzten und geernteten Früchte sollen die Kinder selbst verarbeiten, am Lagerfeuer braten und genussvoll verzehren. 
Anja möchte auch gerne mit Schülern und Erwachsenen Bienenwachstücher herstellen, um eine Alternative zu Kunststoffbeutel für das Pausenbrot zu bekommen.

Gruppe 2: Örtlich ungebunden
Die Teilnehmer wollen Maßnahmen zur Müllvermeidung, zum Recycling und zum Bekanntmachen von umweltschonendem Verhalten erarbeiten.

Gruppe 3: Fichtelgebirge sowie örtlich ungebunden
Die Teilnehmer machen sich Gedanken über die Auswirkungen des neuen 5G Mobilfunkstandards. Diese Entwicklung lässt sich zwar nicht aufhalten, jeder Einzelne sollte jedoch wissen, wie er damit umgehen und sich bei Bedarf störungsfreie Zonen schaffen kann.

Gruppe 4: Örtlich ungebunden
Die Teilnehmer wollen die Möglichkeiten, die die Heilenergetik für die Menschen bietet, weiter bekanntmachen. Ein Bewusstsein in den Menschen erzeugen für die Welt in der wir leben, den Menschen ein Gefühl geben für sich selbst, für die eigenen Bedürfnisse, aber auch für die Bedürfnisse ihrer Mitmenschen, für die Tiere und Pflanzen. Hierzu gehört, die weit verbreitete Ohnmacht des Einzelnen abzubauen, das man „sowieso nichts tun kann“.

Gruppe 5: Region Mannheim-Frankenthal
Die Teilnehmer haben für sich das Motto gewählt „Wir retten uns“. Sie beschäftigen sich mit gesunden Nahrungsmitteln, umweltgerechter Herstellung von Nahrung, Kleidung und anderen Produkten, regionalen Bezugsquellen. Die Gruppe will das entstehende Wissen interessierten Menschen gerne zur Verfügung stellen und hierzu auch Veröffentlichungen machen.

Gruppe 6:
Das Motto dieser Gruppe lautet „Fühl die Welt“. Die beste Möglichkeit, die Welt zu fühlen, ist eine sinnanalytische Aufstellung. Hier geht es nicht um Zahlen, Daten und Fakten, die millionenfach gesammelt und diskutiert werden, um dann außer klugen Worten nichts damit zu machen. In den sinnanalytischen Aufstellungen geht es um das Fühlen und Handeln, denn nur wer wirklich fühlt, kann auch wirklich handeln. Ziel dieser Gruppe ist, einen Film über eine Erdaufstellung herzustellen und der Öffentlichkeit bekannt zu machen.

    

Zum Abschluss und als Erinnerung an das Wochenende konnte sich jeder ein kleines Stück von einem Gemälde von Stefanie abschneiden.

Herzlichen Dank allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, besonderer Dank gilt Stefanie Menzel, Johannes Oeding, Ramona Hoppichler, allen Spenderinnen und Spendern für Salat, Brot, Kuchen und sonstige Köstlichkeiten, den fleißigen Helferinnen und Helfern in der Küche und natürlich an Anja und Roland Putzer für die hervorragende Gesamtorganisation.

Nächstes Jahr am 13. und 14.06.2020 treffen wir uns im Fichtelgebirge wieder und vielleicht sind alle dabei, die dieses Mal nicht teilnehmen konnten. Haltet euch einfach mal den Termin frei. Ihr erhaltet rechtzeitig weitere Infos.

Hier ist die Begrüßung von Stefanie Menzel:

 

Hier weitere Fotos zur Erinnerung und Vorfreude:

 
Besprechung des Ablaufs              mit Stefanie und Johannes


In der Jurte

 Beim Essen

 
Roland beim Kochen und Aufräumen

 

 

Berichterstatter: Theo Kaiser
Fotos: Theo Kaiser, Roland Putzer

 

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